Krass, die Zeit vergeht hier so unglaublich schnell. Schon wieder ist eine Woche vergangen und es wieder einiges passiert…
Donnerstags stand die zweite Exkursion von der Uni an. Dieses Mal ging es Richtung Nordwesten auf eine Kautschuk Plantage. Nach guten 2 Stunden Fahrt sind wir angekommen und wurden mit einem kleinen Imbiss willkommen geheißen. Nach der Stärkung haben wir einen kleinen Einblick in die Herstellung und Gewinnung von Kautschuk bekommen und jeder von uns bekam ein Armband (aus Kautschuk. Stinkt aber unglaublich) Desweiteren habe ich dort das erste Mal echte Kakaobohnen gesehen die gerade zum trockenen ausgelegt wurden. Man konnte die Bohnen aufmachen und das Innere dann essen. Hat sehr bitter geschmeckt und kein bisschen süß ;) Schade eigentlich. (gute Schokolade ist hier nämlich sehr teuer)
Danach wurden wir auf den Ladeflächen von alten LKWs auf einen Berg gefahren wo es nach einem kleinen Zwischenstopp (zum Kokosnussmilch trinken) dann Lunch gab. Aussicht war ganz nett aber sonst eher unspektakulär. Auf dem nach Hause weg sind wir dann noch nach Tanah Lot (Wassertempel) gefahren. Leider war es schon nachmittags und das Gelände war voll von Touristen. Einziges Highlight hier war, dass der Freddy (Schlangenphobie) dann doch noch die riesige Schlange angelangt hat, mit der man sonst für 10 Euro ein Foto machen kann.
Freitag:
Robert und ich sind sehr früh aufgestanden, da wir einen kleinen Trip in den Norden geplant hatten. Nach guten 2 Stunden Rollerfahrt sind wir dann an unserem ersten Ziel angekommen: der Batursee, ein ziemlich großer Vulkansee. Da wir eigentlich um den See fahren wollten sind wir auch direkt in Richtung Wasser gefahren. Wir wurden dann auch gleich von einem Motorradfahrer verfolgt der uns eine Bootstour zu einem Dorf anbieten wollte. Das besondere an dem Dorf war, dass dort die Toten nicht begraben werden sondern aufgebahrt werden und dann einfach so liegen bleiben. (BUT THEY DON’T SMELL…wurde sehr sehr häufig betont. Die Tour wurde natürlich wieder für „cheap price, i make special price just for you“ angeboten). Wir haben es nicht gemacht und sind einfach soweit wie möglich am Ufer entlang gefahren.
Sind dann auch durch viele kleine Dörfer gefahren wo vor allem Gemüse (Tomaten und Chilis ohne Ende) angebaut wurde. Die Straße hatte leider mehr Löcher als die Abwehr von Frankfurt und TSV zusammen wodurch wir nur sehr langsam voran kamen.(an dieser Stelle Grüße an die Ulli ;) ) Haben dann unten am Ufer noch sehr guten Fisch gegessen. (Verwunderlich waren auch immer die ganzen Einheimischen, die kamen, gefragt haben wo wir her sind und dann ein Buch geholt haben wo drinstand wie toll ihre gemalten Bilder sind und was für ein gutes Geschenk diese doch sind. Komischerweise stand auch in allen Büchern in verschiedenen Sprachen das Gleiche….naja wir sind dann jedenfalls ohne Bilder weiter Richtung Nordküste. Man muss sagen, dass es in der Mitte von Bali echt kalt ist.
Sicher nur so 12 Grad oder so. (was aber vor allem an der Höhe liegt). In Lovina (Stadt ganz im Norden, die Delphin Stadt) haben wir uns dann ein echt cooles Hotel rausgesucht. Waren die ersten paar Stunden komplett allein dort und hatten somit den Pool (mit Poolbar) sowie den Tennisplatz komplett für uns allein. Leider kam es zu der Partie „München vs. Bayreuth“ dann doch nicht. Haben uns den Sonnenuntergang noch am Strand angeschaut und waren dann noch sehr gut essen. (wiedermal für sehr wenig Geld) Da der Besitzer des Warungs sehr nett war und wir sicher die einzigen Gäste des ganzen Tages waren, beschlossen wir die Delphintour bei ihm zu buchen. Doch leicht erschöpft sind wir dann ins Bett gefallen.
Samstag:
Um 5.45 Uhr klingelte dann der Wecker. Was man nicht alles tut um Delphine zu sehen….Pünktlich um 6 Uhr sind wir dann mit einem kleinen Boot raus aufs Meer gefahren. Der Sonnenaufgang vom Meer aus war schon einmal sehr beeindruckend. Doch was wir dann nach ein paar Minuten sahen war dann doch eher grenzwertig: uns wurde am Vortag noch gesagt, dass wir Glück haben das schon Nebensaison ist und deshalb nicht so viele Boote draußen sind. Naja….es waren sicher gut 30 davon dann draußen, alle voll mit Touris. Die Boote „jagten“ dann regelrecht die Delphine. An sich war es echt cool mal die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Allerdings wie das ganze dort abläuft ist echt eher grausam. Es ist wirklich nicht zu verstehen warum die Tiere jeden Tag wieder zurück an diesen Küstenabschnitt schwimmen (wahrscheinlich gibt es einfach so viel Nahrung dass sie die Strapazen einfach über sich ergehen lassen. Oder unsere Theorie ;) : dressierte Delphine die einfach eine Einnahmequelle für den Ort sind.)
Nach der Tour sind wir relativ schnell dann aufgebrochen und haben uns einen der wenigen buddhistischen Tempel auf Bali angeschaut. Im Anschluss daran sind wir noch zu den heißen Quellen nach Banjar gefahren. Waren 2 Becken in welchen das Wasser gute 35 Grad hatte. War echt entspannend. Danach wollten wir noch auf dem Weg nach Hause einen Wasserfall anschauen. Leider (oder Gott sei Dank) haben wir uns leicht verfahren und den Touriwasserfall nicht gefunden. Stattdessen haben wir einen anderen gefunden an welchem kein Mensch war und wahrscheinlich nur den Einheimischen bekannt ist. Haben dort eine Dusche unter dem erfrischendem Wasser genommen und sind dann Richtung Kerobokan zurück gefahren.
Es war echt ein super Trip, haben viel gesehen und neben wunderschönen Reisterassen auch das echte Bali erlebt.
Sonntags sowie die Unitage Montag bis Mittwoch ist eigentlich nichts Spannendes passiert. Wir waren am Dienstag dann das erste Mal vor der Uni surfen. Mussten dafür zwar um 5.30 Uhr aufstehen aber es hat sich wirklich gelohnt. Luki aka TSV, Chrissi und ich waren sicher 45 Minuten komplett alleine im Wasser und jeder von uns hatte seine Wellen. Mit der Zeit kamen dann immer mehr Surfschool und das Wasser hat sich gut gefüllt. Mussten dann aber eh ab in die Uni. (Und sind da auch pünktlich angekommen.) Mittwoch hatten wir unsere erste Präsentation zum Thema „Korruption in den ASEAN Countries“. Hat alles bestens geklappt.
Donnerstag:
Wieder einmal stand eine Exkursion an, nur wussten wir dieses Mal nicht wo es hingeht. LEIDER. Wäre sonst sicher daheim geblieben. Sind mit dem Bus Ewigkeiten gefahren bis wir dann schließlich an unserem Ziel angekommen sind. Es handelte sich um ein Traditionelles Dorf was aber eher nur noch eine Touriattraktion war.
Danach haben wir noch kurz an einem Tempel gehalten und das wars dann auch schon. Ca. fünf Stunden Bus gefahren und eine Stunde was angeschaut….
Abends sind wir noch an Strand und waren bissl Surfen bis es dann dunkel wurde. Danach haben wir bei uns dann alles vorbereitet für ein kleines Zusammensein. War sehr witzig und sind dann noch zur späteren Stunde nach Kuta gefahren. Ich bin mit dem Robert dann aber recht bald wieder heim gefahren. Irgendwie halt ich es da nicht so wirklich aus. Da hat man so eine schöne Insel und dann aber auch so einen Ort wo alles so absolut untypisch Bali ist. Auch krass wie viele ältere weiße Männer hier mit jungen Asiatinnen rumlaufen. Echt eher armselig. Naja das wirkliche Highlight kommt ja noch.
Auf dem Heimweg ist uns dann mitten unter der Fahrt der Reifen kaputt gegangen. Haben uns dann von paar einheimischen nach Hause fahren lassen. (heute haben die Jungs vom Rollerverleih den Roller dann abgeholt und wieder repariert und gewaschen zum Haus gebracht. Guter Service…) Auf jeden Fall mussten wir noch ein Stück gehen. Robert und ich sind leicht versetzt nebeneinander gegangen und plötzlich macht es ein kurzes „ehhh“, ich dreh mich um und der Robert war weg!!!!!! Grund: er ist in eine ca. 2 Meter tiefe Grube gefallen. (wo das ganze Abwasser vom Reisfeld drin war) Zum Glück ist ihm nichts passiert außer dass er von oben bis unten komplett voller Schlamm war. (und leicht komisch gerochen hat ;) ). Was für eine ehrwürdige Abschiedsgeschichte.
Heute früh waren wir dann nochmal auf dem Wasser, Session war jedoch nur semigut, Wellen sehr durcheinander. Sind dann schnell heimgeeilt weil der Robert dann zum Flughafen musste. Hat zwar ne gute Ewigkeit gedauert bis wir schließlich da waren aber ich denke es hat zeittechnisch schon noch hingehauen. Nachmittags sind wir am Pool gelegen und Abends dann noch auf einen kleinen Stadtbummel in die Läden nach Kuta.
Robert, auch du bekommst ein paar Zeilen: es war (wie im letzten Urlaub schon) wieder einmal eine saugute Zeit mit dir. Echt geil dass du tatsächlich hier warst. Ich hoffe es hat dir auch getaugt. Schon alleine wie du zu uns gefunden hast war eine starke Story. Auch durch deine einmaligen Rollerkünste wirst du hier allen in Erinnerung bleiben. Ist schon komisch wenn man rausschaut und keiner mehr draußen pennt. ;) Gute Reise und hoffentlich hat des mit Bus und Zug in Thailand alles hingehauen. Aber selbst wenn nicht würd ich mir bei dir keine Sorgen machen, dass du es sonst auch irgendwie noch auf die Reihe bekommen hast…;) Transport? YES NO? YES? Cheap price just for you boss…
(Sorry Fricky, hab des Bild von uns beiden von dir geklaut ;) eins der wenigen guten Bilder von dir, liegt aber einfach an den Personen darauf ;) )
Samstag, 1. Oktober 2011
Mittwoch, 21. September 2011
The Pursuit of Happiness….
Am Donnerstag stand dann unsere erste Excursion von der Uni an. Ziel war ein Tauchresort in Tulamben. Mussten leider schon um halb sechs in der früh aufstehen da kurz vor sieben bereits Abfahrt war. In kleinen Bussen sind wir dann gute 2 ½ Stunden an der Ostküste Richtung Norden gefahren. Die Müdigkeit war deutlich zu spüren da nach knappen 20 Minuten der komplette Bus geschlafen hat. Danach haben wir noch ein paar witzige Geschichten von unserem Österreichischen Begleiter und Tauchlehrer gehört. Sehr interessiert waren wir als er über Hahnenkämpfe erzählt hat. In Denpasar gibt es anscheinend eine eigene Arena in welcher auch richtig hohe Beträge verwettet werden (Autos etc.)Hahnentrainer ist hier auch ein echter Beruf. Krass war vor allem als er erwähnte dass in wichtigen Kämpfen den Hähnen Heroin gespritzt wird damit sie den Schmerz nicht spüren. Irre Leute diese Balinesen.
Naja, die Landschaft war richtig krass, leider war der Vulkan Gunung Agung in Wolken gehüllt und nicht deutlich sichtbar. Am Tauchresort haben wir nach einer kurzen Stärkung einen kleinen Vortrag über das Hotel und die Tauchbasis gehört (was natürlich starke Eigenwerbung war). Danach war es dann soweit: Schnuppertauchen! Wir durften in Begleitung mit einem Tauchguide mit Flaschen ins Wasser. (leider nur 15 Minuten) Was es jedoch an dem Riff zu sehen gab ist schwer in Worte zu fassen. Unbeschreiblich viele Fische und bunte Korallen. Total faszinierend…. Nach diesem Erlebnis muss man denk ich schon den Open Water Tauchschein machen. (zumal der hier nur 150 Euro kostet). Auf dem Heimweg sind wir noch an dem Fledermaustemple vorbeigefahren. War jedoch eher weniger interessant und kein wirklich schöner Tempel. (Überall Kotmaterial von den Viechern) Die restliche Heimfahrt war dann noch ein Highlight: der Busfahrer hat glaub ich vergessen dass er in einem Bus sitzt und nicht auf einem Roller.War schon echt bemerkenswert wie der ohne Unfall mit dem Ding gefahren ist. Ähnlich wie bei meinem Roller ging auch der Tacho nicht. (ist aber auch egal da es hier eh keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Fahren so schnell wie es der Verkehr zulässt) Insgesamt war der Tag echt supercool und wir waren alle vom Tauchen sehr angetan.
Nachdem wir nun also die erste Woche Uni erfolgreich überstanden haben sind wir am Freitag doch recht früh zum Strand gefahren. Wellen waren da, leider auch sehr viele Leute. Ich musste nach kurzer Zeit raus weil ich einen Crash mit einem anderen Brett hatte und meines leider das Ganze nicht ganz heile überstanden hat. Zum Glück gibt es in Kuta sau viele Leute die die Bretter für wenig Geld wieder sehr gut reparieren. Konnte es am gleichen Abend wieder abholen. Haben dann fast den ganzen Tag am Strand verbracht und noch bissl gekickt. Anstatt Eis werden hier am Strand frische Früchte angeboten. Für umgerechnet 40 Cent bekommt man eine ganze Ananas (bissl kleiner als daheim, dafür 100 mal besser) zum Essen zurechtgeschnitten.
Samstags sind wir mal wieder nach Balangan gefahren. Waren auch im Wasser, anfangs war noch genügend davon da. Als dann das Wasser zurückging, war nur noch da Röbat draußen. Der Rest hat am Strand gefaulenzt, gegessen oder mit dem Affen gespielt. Inzwischen gibt es in Balangan auch Zimmer direkt am Strand. (früher eher in Dreamland gewesen aber nachdem da ja wegen einem riesigen Hotel alles abgerissen wurde hat sich das Ganze wohl bissl nach Balangan verlagert). Achja, ich wurde das erste Mal von der Polizei rausgezogen. Sind ganz normal gefahren und ein Polizist hat echt nur auf die Nächsten gewartet. Ist uns dann mit dem Roller hinterher. Anfängliches ignorieren hat leider nichts geholfen und auch unser Fluchtversuch über eine tendenziell eher rote Ampel hat nichts geholfen. Durften dann am Straßenrand erst mal bissl diskutieren. Als wir dann gesagt haben, dass wir Studenten sind wurde der Polizist plötzlich sehr freundlich und hat uns mit einem „nächstes Mal vorsichtiger sein“ fahren lassen. Abends war dann mal wieder (nach einem kleinen Zwischenstopp bei einer Villa-Party) Bundesliga angesagt. Sehr sehr angenehm wenn die Spiele immer erst um halb zehn beginnen.
Ja nachdem Tauchen eine super Sache war sind wir sonntags dann zum Schnorcheln in die Blue Lagoon gefahren. Auf der Hinfahrt haben wir uns leider bissl verfahren aber nach knapp 2 Stunden waren wir dann endlich in der kleinen Bucht. Auch hier gibt es ein kleines Riff und wahnsinnig viele bunte Fische, die einem direkt vor der Taucherbrille vorbeischwimmen. An dem kleinen Strand haben wir uns dann noch massieren lassen (25 Minuten für 1,40 Euro) Ja, Massage war es keine richtige aber trotzdem sehr angenehm. Was echt kurios ist, was die Balinesen alles auf ihren Rollern transportieren (können). Neben lebenden Hühnern haben die für nahezu alles Konstruktionen an den Roller geschweißt. So können locker mal sechs 19 Liter Gallonen Wasser transportiert werden. Aber auch mehrere Gasflaschen, eingerollte Zäune, massenhaft Luftballons, 2 Meter lange Gemälde oder ein kompletter kleiner Laden sind kein Problem. Mehr als 4 Leute (meist dann eine Familie mit zwei kleinen Kindern) haben wir jedoch noch nicht auf einem Roller gesehen. Hier fahrt auch echt jeder Roller, teilweise auch 10 jährige Kinder. Erschreckend ist nur, dass so viele Leute einfach keinen Helm tragen….
Achja: neuste Trends auf Bali (neben Slimfit Jeans bei Jungs YEAH die haben den Style einfach) sind vor allem Klappräder und Fixiebikes. Letzteres ist bei den Straßenverhältnissen und Verkehr total irre….
Montag war dann mal wieder Uni angesagt. Heute wurden direkt die ersten Referatsthemen vergeben. Wir haben uns ein Referat zum Thema „Korruption“ ausgesucht (haben auch die anderen Spökos in den anderen Klassen womit des sicher eine lustige Gruppenarbeit wird). Den Nachmittag hab ich dann ganz gemütlich am Pool verbracht….
Dienstags war erst mal direkt in der Früh Marketing und Finance angesagt. Mussten in Finance dann auch schon Aufgaben rechnen was sich als eher schwer herausstellte, da man mit den englischen Begriffen zu Kapitalwertmethode etc. noch nicht so vertraut ist. Bahasa war dann der absolute Wahnsinn. Machen da echt sehr viel Stoff und jeden Tag massenhaft neue Vokabeln. Die Lehrer bzw. die Unterlagen sind sehr verwirrend und zum Erlernen einer neuen Sprache eher krass anspruchsvoll. Aber da muss man jetzt einfach dranbleiben…. Allgemein gibt es hier paar Dozenten die sehr schlecht Unterrichten bzw. ihre Vorlesung gestalten. Es ist außerdem schade, dass es ein komplett deutsches Austauschprogramm ist. Man redet einfach viel zu viel deutsch und lernt kaum was über andere Länder. Das ist so der einzige krasse Nachteil zum Erasmus Studium. Auch dass wir keine Vorlesungen gemeinsam mit den balinesischen Studenten haben ist eher schade. Nachmittags haben wir uns dann auf die Suche nach einem bestimmten Tattoostudio gemacht. Haben dann nach fast 2 Stunden die Suche abgebrochen und sind an Strand um mit Luki zusammen ein kleines Geburtstagsbierchen zu trinken. Super Sonnenuntergang. Direkt am Strand gibt es sehr viele kleine Bars mit Sitzsäcken im Sand und guter Live Musik. Allgemein hören die Menschen hier sehr viel bessere Musik als in Deutschland. In vielen Supermärkten und Surfshops läuft krasse Rockmusik und sonst auch sehr viel eher ruhigere Chillout Music. Wirklich voll super hier. Abends hab ich dann noch Essen vom Bali Buddah geholt. (zur Erklärung: Bali Buddah ist so mit der einzige Laden hier der Organic Food verkauft und echt super Essen zu annehmbaren Preisen hat. Da gibt’s keine Plastiktüten…die machen die Tüten selber aus alten Zeitungspapier.) Allgemein muss man echt sagen, dass neben Korruption und schlechte Infrastruktur (es gibt auch keine öffentliche Verkehrsmittel oder ähnliches) vor allem die Müllentsorgung ein riesen Problem ist. Müll wird hier meist einfach irgendwo hingeworfen und nach bestimmter Zeit verbrannt. Inzwischen gibt es zwar Organisationen die den Müll abholen und dann trennen und richtig entsorgen, dies ist aber leider für die Menschen hier noch viel zu teuer. Man darf gespannt sein was in Zukunft passiert denn gerade Kuta und Denpasar sind teilweise schon stark verschmutzt. Trotz allem ist die Insel einfach Traumhaft. Es gibt hier oft Momente wo man einfach nur glücklich und froh ist hier sein zu können.
Heute war wieder der letzte Unitag der Woche, eher unspektakulär. Haben einen kleinen Englisch-Test geschrieben, der allerdings nur zur Orientierung der eigenen Kenntnisse diente…
Naja, die Landschaft war richtig krass, leider war der Vulkan Gunung Agung in Wolken gehüllt und nicht deutlich sichtbar. Am Tauchresort haben wir nach einer kurzen Stärkung einen kleinen Vortrag über das Hotel und die Tauchbasis gehört (was natürlich starke Eigenwerbung war). Danach war es dann soweit: Schnuppertauchen! Wir durften in Begleitung mit einem Tauchguide mit Flaschen ins Wasser. (leider nur 15 Minuten) Was es jedoch an dem Riff zu sehen gab ist schwer in Worte zu fassen. Unbeschreiblich viele Fische und bunte Korallen. Total faszinierend…. Nach diesem Erlebnis muss man denk ich schon den Open Water Tauchschein machen. (zumal der hier nur 150 Euro kostet). Auf dem Heimweg sind wir noch an dem Fledermaustemple vorbeigefahren. War jedoch eher weniger interessant und kein wirklich schöner Tempel. (Überall Kotmaterial von den Viechern) Die restliche Heimfahrt war dann noch ein Highlight: der Busfahrer hat glaub ich vergessen dass er in einem Bus sitzt und nicht auf einem Roller.War schon echt bemerkenswert wie der ohne Unfall mit dem Ding gefahren ist. Ähnlich wie bei meinem Roller ging auch der Tacho nicht. (ist aber auch egal da es hier eh keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Fahren so schnell wie es der Verkehr zulässt) Insgesamt war der Tag echt supercool und wir waren alle vom Tauchen sehr angetan.
Nachdem wir nun also die erste Woche Uni erfolgreich überstanden haben sind wir am Freitag doch recht früh zum Strand gefahren. Wellen waren da, leider auch sehr viele Leute. Ich musste nach kurzer Zeit raus weil ich einen Crash mit einem anderen Brett hatte und meines leider das Ganze nicht ganz heile überstanden hat. Zum Glück gibt es in Kuta sau viele Leute die die Bretter für wenig Geld wieder sehr gut reparieren. Konnte es am gleichen Abend wieder abholen. Haben dann fast den ganzen Tag am Strand verbracht und noch bissl gekickt. Anstatt Eis werden hier am Strand frische Früchte angeboten. Für umgerechnet 40 Cent bekommt man eine ganze Ananas (bissl kleiner als daheim, dafür 100 mal besser) zum Essen zurechtgeschnitten.
Samstags sind wir mal wieder nach Balangan gefahren. Waren auch im Wasser, anfangs war noch genügend davon da. Als dann das Wasser zurückging, war nur noch da Röbat draußen. Der Rest hat am Strand gefaulenzt, gegessen oder mit dem Affen gespielt. Inzwischen gibt es in Balangan auch Zimmer direkt am Strand. (früher eher in Dreamland gewesen aber nachdem da ja wegen einem riesigen Hotel alles abgerissen wurde hat sich das Ganze wohl bissl nach Balangan verlagert). Achja, ich wurde das erste Mal von der Polizei rausgezogen. Sind ganz normal gefahren und ein Polizist hat echt nur auf die Nächsten gewartet. Ist uns dann mit dem Roller hinterher. Anfängliches ignorieren hat leider nichts geholfen und auch unser Fluchtversuch über eine tendenziell eher rote Ampel hat nichts geholfen. Durften dann am Straßenrand erst mal bissl diskutieren. Als wir dann gesagt haben, dass wir Studenten sind wurde der Polizist plötzlich sehr freundlich und hat uns mit einem „nächstes Mal vorsichtiger sein“ fahren lassen. Abends war dann mal wieder (nach einem kleinen Zwischenstopp bei einer Villa-Party) Bundesliga angesagt. Sehr sehr angenehm wenn die Spiele immer erst um halb zehn beginnen.
Ja nachdem Tauchen eine super Sache war sind wir sonntags dann zum Schnorcheln in die Blue Lagoon gefahren. Auf der Hinfahrt haben wir uns leider bissl verfahren aber nach knapp 2 Stunden waren wir dann endlich in der kleinen Bucht. Auch hier gibt es ein kleines Riff und wahnsinnig viele bunte Fische, die einem direkt vor der Taucherbrille vorbeischwimmen. An dem kleinen Strand haben wir uns dann noch massieren lassen (25 Minuten für 1,40 Euro) Ja, Massage war es keine richtige aber trotzdem sehr angenehm. Was echt kurios ist, was die Balinesen alles auf ihren Rollern transportieren (können). Neben lebenden Hühnern haben die für nahezu alles Konstruktionen an den Roller geschweißt. So können locker mal sechs 19 Liter Gallonen Wasser transportiert werden. Aber auch mehrere Gasflaschen, eingerollte Zäune, massenhaft Luftballons, 2 Meter lange Gemälde oder ein kompletter kleiner Laden sind kein Problem. Mehr als 4 Leute (meist dann eine Familie mit zwei kleinen Kindern) haben wir jedoch noch nicht auf einem Roller gesehen. Hier fahrt auch echt jeder Roller, teilweise auch 10 jährige Kinder. Erschreckend ist nur, dass so viele Leute einfach keinen Helm tragen….
Achja: neuste Trends auf Bali (neben Slimfit Jeans bei Jungs YEAH die haben den Style einfach) sind vor allem Klappräder und Fixiebikes. Letzteres ist bei den Straßenverhältnissen und Verkehr total irre….
Montag war dann mal wieder Uni angesagt. Heute wurden direkt die ersten Referatsthemen vergeben. Wir haben uns ein Referat zum Thema „Korruption“ ausgesucht (haben auch die anderen Spökos in den anderen Klassen womit des sicher eine lustige Gruppenarbeit wird). Den Nachmittag hab ich dann ganz gemütlich am Pool verbracht….
Dienstags war erst mal direkt in der Früh Marketing und Finance angesagt. Mussten in Finance dann auch schon Aufgaben rechnen was sich als eher schwer herausstellte, da man mit den englischen Begriffen zu Kapitalwertmethode etc. noch nicht so vertraut ist. Bahasa war dann der absolute Wahnsinn. Machen da echt sehr viel Stoff und jeden Tag massenhaft neue Vokabeln. Die Lehrer bzw. die Unterlagen sind sehr verwirrend und zum Erlernen einer neuen Sprache eher krass anspruchsvoll. Aber da muss man jetzt einfach dranbleiben…. Allgemein gibt es hier paar Dozenten die sehr schlecht Unterrichten bzw. ihre Vorlesung gestalten. Es ist außerdem schade, dass es ein komplett deutsches Austauschprogramm ist. Man redet einfach viel zu viel deutsch und lernt kaum was über andere Länder. Das ist so der einzige krasse Nachteil zum Erasmus Studium. Auch dass wir keine Vorlesungen gemeinsam mit den balinesischen Studenten haben ist eher schade. Nachmittags haben wir uns dann auf die Suche nach einem bestimmten Tattoostudio gemacht. Haben dann nach fast 2 Stunden die Suche abgebrochen und sind an Strand um mit Luki zusammen ein kleines Geburtstagsbierchen zu trinken. Super Sonnenuntergang. Direkt am Strand gibt es sehr viele kleine Bars mit Sitzsäcken im Sand und guter Live Musik. Allgemein hören die Menschen hier sehr viel bessere Musik als in Deutschland. In vielen Supermärkten und Surfshops läuft krasse Rockmusik und sonst auch sehr viel eher ruhigere Chillout Music. Wirklich voll super hier. Abends hab ich dann noch Essen vom Bali Buddah geholt. (zur Erklärung: Bali Buddah ist so mit der einzige Laden hier der Organic Food verkauft und echt super Essen zu annehmbaren Preisen hat. Da gibt’s keine Plastiktüten…die machen die Tüten selber aus alten Zeitungspapier.) Allgemein muss man echt sagen, dass neben Korruption und schlechte Infrastruktur (es gibt auch keine öffentliche Verkehrsmittel oder ähnliches) vor allem die Müllentsorgung ein riesen Problem ist. Müll wird hier meist einfach irgendwo hingeworfen und nach bestimmter Zeit verbrannt. Inzwischen gibt es zwar Organisationen die den Müll abholen und dann trennen und richtig entsorgen, dies ist aber leider für die Menschen hier noch viel zu teuer. Man darf gespannt sein was in Zukunft passiert denn gerade Kuta und Denpasar sind teilweise schon stark verschmutzt. Trotz allem ist die Insel einfach Traumhaft. Es gibt hier oft Momente wo man einfach nur glücklich und froh ist hier sein zu können.
Heute war wieder der letzte Unitag der Woche, eher unspektakulär. Haben einen kleinen Englisch-Test geschrieben, der allerdings nur zur Orientierung der eigenen Kenntnisse diente…
Donnerstag, 15. September 2011
Die Uni beginnt.....
Zuvor aber noch ein paar Sätze zu unseren letzten freien Tagen:
Am Mittwoch waren wir alle zusammen in der Früh am double 6 Beach. Wellen waren eher mäßig aber für unsere Anfänger bestens geeignet. Im Anschluss haben wir uns noch auf den Weg in die Stadt gemacht und in der gong corner gegessen. (Calamaris mit Pommes: 1,80 Euro!!!) Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht um unsere Sachen zu holen da wir uns abends mit anderen deutschen Mitstudenten zum Futsal getroffen haben. Die Halle ist echt super, guter Kunstrasen.
Nur die Kondition war bissl knapp. ;) Da die Halle auch nicht klimatisiert wurde, war man nach knappen 10 Minuten schon komplett verschwitzt. Nach einer Stunde spielen haben wir uns dann völlig erschöpft auf den Weg nach Hause gemacht und sind nach einem kleinen Feierabendbier todmüde ins Bett gefallen.
Donnerstag:
Gegen 9 Uhr sind wir in einer kleinen Gruppe (fricky, manu, andrea, jack, röbat und ich) nach Ubud gefahren. Haben den Weg einigermaßen schnell gefunden und waren schon gegen mittags in der kleinen Künstlerstadt. Schon einige Kilometer vor Ankunft konnte man sehr viele kleine Läden mit gemalten Bildern oder Holzskulpturen sehen. Unser Gepäck haben wir direkt in einer kleinen Anlage (welche fricky noch vom letzten mal kannte) untergebracht.Nach dem Mittagessen haben wir uns dann erst mal den Markt vorgenommen. Unfassbar wie viel Ramsch dort verkauft wird. Ich kannte dies zwar alles schon von meinem letzten Aufenthalt aber es gibt immer wieder neue lustige Sachen zu entdecken. (z.b. traditionelle Holzmasken ;) ) Danach haben wir noch einen kleinen Abstecher in den Affenwald gemacht.Robert und Jack waren dort besonders beliebt. ;) Abends sind wir relativ früh ins Bett gegangen da wir uns für den nächsten Tag eine kleine Wanderung vorgenommen hatten und diese nicht zu spät starten wollten (wegen Mittagshitze unso…)
Freitag:
Um ca. halb neun starteten wir unsere Tour, welche uns durch Reisfelder und kleinere umliegende Dörfer führen sollte. Den Weg hatten wir schnell gefunden und nach ca. 15 Minuten standen wir auf einem Berg und bekamen einen atemberaubenden Ausblick geboten. Alles grün und voll mit Reisfeldern und Palmen. Kurze Zeit später kamen wir dann auch noch bei einem kleinen Haus vorbei indem ein Künstler ( Wayan) gerade Holzeier bemalte. In seinem kleinen Laden verkaufte er desweiteren auch noch selbstgemalte Bilder.(alles zwischen 50 und 100000 Rupiah: umgerechnet keine 10 Euro) Leicht geschockt waren wir als wir erfuhren, dass er für ein Bild bzw. ein Holzei mehr als 6 Stunden braucht. Also für ein Holzei hat er einen Stundenlohn von ca. 70 Cent. Trotz allem wirkte er wirklich sehr zufrieden und glücklich. Nachdem Andrea, Röbat und Jack Kleinigkeiten gekauft hatten sind wir weiter durch die Reisfelder gewandert. Auf dem Rückweg haben wir dann leider eine Abzweigung verpasst und mussten auf der Straße heimlaufen. Noch dazu haben wir uns dann verlaufen und so wurde aus den 7 Kilometern lockere 10. Als wir dann schließlich doch noch an der Anlage ankamen haben wir relativ zügig unseren Sachen gepackt und sind Richtung Kerobokan zurückgefahren (leider haben wir uns auch hier ein wenig verfahren….)
Samstag:
Am letzten Samstag vor Unistart fand auch dieses Jahr die Welcome Beach Party von IBSN (Austauschprogramm) am Strand in Jimabaran statt. Haben leider mit dem Taxi fast eine Stunde gebraucht, da der Verkehr mit dem Auto die absolute Hölle ist. (da kann man nicht über Gehwege bis ganz nach vorne fahren ;) ) Direkt bei der Ankunft wurde jedem von uns ein traditioneller Kopfschmuck angelegt und nach einer „kurzen“ Einführungsrede durfte sich jeder der 200 Studenten dann vorstellen (bzw. wurde von einem anderen Studenten vorgestellt). Da dies natürlich ewig dauerte freuten wir uns alle, als schließlich zu Tische gebeten wurde. Jeder bekam eine frische Kokosnuss die aber warm nicht soooo gut schmeckte. Bevor das Essen noch serviert wurde, durfte sich jeder „einen“ eigenen Cocktail mischen. Endlich ARAK ;) Essen war kostenlos und wir bekamen super guten Fisch und andere Meerestiere. Zur späteren Stunde sind wir dann nach Kuta ins Mama’s gefahren (deutsches Restaurant; Weißbierpreis 10 Euro ) Grund: BUNDESLIGA. Die Nachmittagsspiele beginnen hier um halb zehn was eigentlich wesentlich cooler ist. Leider war der Stream in der ersten Halbzeit sehr schlecht aber da der FC Bayern in der zweiten Hälfte auch noch gut eingenetzt hat war dies verschmerzbar. (achja, eine Tipprunde wurde auch mit 14 Mann gestartet, Einsatz 10000. Gewinner: Lukas aka TSV, der erstaunlicherweise auf einen Sieg des FC B gesetzt hat, Milo, Jack und ich) Anschließend ging es schon gut angeheitert in den Skygarden. Hier zeigte Fabian Göckes abermals eine wahnsinnige Überperformence. Als frank the tank gerade am balzen war legte Fabi G. von einer erhöhten Position einen astreinen Salto hin (10 Punkte minimum) und fiel gekonnt zwischen die beiden. Das Mädchen war so beeindruckt, dass sie Göckes F. sofort einen Drink sponserte. (leider so schnell, dass er gar nichts davon hatte außer ein nasses T-Shirt). Der Security-Mann fand die ganze Sache aber glaub ich auch ganz in Ordnung. Kurz vor 2 sind wir dann alle (bis auf der Barre, der lost war und um halb sechs erst merkte, dass keiner mehr da war) heimgefahren. Den Sonntag haben wir dann sehr relaxt angehen lassen und außer den kürzesten Weg zur Uni auskundschaften wurde nicht viel gemacht.
Montag:
Um 6.30 klingelte der Wecker!!!!! So früh bin ich das letzte mal für Sportbio im ersten Semester aufgestanden…leicht verschlafen sind wir dann alle Richtung Uni gefahren (Campus in Jimbaran) um uns den ersten Unitag mal anzuschauen. Haben dann natürlich direkt ein Gruppenfoto gemacht weil wann kommt es schonmal vor, dass alles Spökos mit Hemd und Anzughose zur Uni gehen. (ich vermisse Übrigends nach 2 Tagen schon meine Jogginghose….) Die Begrüßungsrede und die Einführungsworte zogen sich dermaßen krass hin, dass wir eigentlich alle mit dem wachbleiben kämpfen mussten. Inhalte der Rede waren Sachen die jeder, der 2 Tage auf der Insel verbracht hatte, wohl schon bereits selber gemerkt hat. Nach Ewigkeiten war dann endlich Mittag und die anschließenden 2 Stunden vergingen (mit Vorfreude auf das Ende) doch recht schnell. Anschließend bin ich möglichst schnell heimgefahren um noch surfen gehen zu können. Leider waren die Wellen bisschen argh schnell bzw. haben zugemacht aber dafür konnten wir vom Wasser aus den Sonnenuntergang genießen. Das nenn ich mal ein Unileben ;)
Dienstag:
Heute war der erste richtige Unitag nach Stundenplan. Wir mussten zu unserem Campus nach Denpasar, da gestern eine Ausnahme war. Nach guten 30 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht (leider haben wir auf dem Weg Nick und Mäx verloren, wodurch diese dann leider zu spät kamen. Am ersten Tag aber glaub ich noch nicht so wild) Ja, Uni ist hier ein bisschen anders. Die Räume sind sehr klein und dass Gebäude wirkt schon eher alt. Am Vormittag hatten wir direkt eine Doppelstunde Marketing und anschließend Finance/Investment. Also auch eher semi-interessant da wir einen Teil schon zu Hause an der Uni gehört haben. (das Englisch der Dozenten versteht man eigentlich schon gut.) Nach dem Mittagsessen hatten wir dann eine Doppelstunde Bahasa Indonesia (Sprache) was wirklich cool war. Schön langsam nervt es nämlich schon, dass man hier nicht die Sprache der Einheimischen zumindest ein bisschen kann. Nachdem wir dann gegen 13.40 endlich aus hatten sind wir heim und danach direkt an Strand gefahren, wo wir auch bis zum Sonnenuntergang geblieben sind. Surfen war heute nicht drin wegen schlechten Wellen am Strand. Aber dafür eine ausgiebige Partie Beachsoccer. War sehr sehr witzig auch wenn es die ein oder andere kleinere Verletzung am Ende gab. Morgen ist dann zum Glück schon Mittwoch und somit der letzte Unitag für diese Woche ;)
Mittwoch:
Heute haben wir es geschafft, dass alle von uns pünktlich in der Uni erschienen sind. Hatten gleich zu Beginn Marketing und mussten tatsächlich am Ende der Stunde eine Seite über Möglichkeiten zur Erhaltung der traditionellen Märkte in Indonesien schreiben (wie sollte die Regierung eingreifen etc.). Schön langsam kommt man in des Englisch rein. Nach einer weiteren Bahasa-Stunde konnten wir dann zum Lunch gehen. Haben heute mal die „Mensa“ ausgetestet. Essen war gut aber auch ziemlich scharf (Kostenpunkt: 60 Cent) Am Nachmittag hatten wir Case Studies wo wir in Gruppenarbeit einen Text über eine travel agency bearbeiten mussten bzw. so eine Art SWOT-Analyse dazu machen mussten und welche der 4 P’s umgesetzt werden. Also wir müssen hier schon arbeiten und des ganze ist nicht einfach nur Zeit absitzen oder so. Als letzte Veranstaltung durften wir uns noch einen Vortrag über Surfen und Vermarktung anhören, welcher von einem Master Studenten der Sporthochschule Köln gehalten wurde. DER FEIND….. ganz ehrlich, vortragstechnisch ganz ganz miese Nummer. Schön auf Deutsch gehalten obwohl auch balinesische Dozenten im Raum waren. Tja so sind die Jungs aus Köln eben…der normale Spöko hätte natürlich auf Englisch gehalten ;)
Nach drei Tagen haben wir auch schon so ein bisschen einen Überblick über die Mitstudenten bekommen. Leider bestätigte sich die Annahme, dass die meisten Bwler (ausgenommen von wenigen Einzelfällen) doch eher einen Stock im Hintern haben und ultimativ viel Mist von sich geben. (dies führt jedoch auch zur starken Belustigung unserer Gruppe ;) )
Da heute Frickys letzter Tag war, sind wir nochmal an Strand und haben gechillt. Ich habe mein Waffensortiment erweitert (besaß schon Pfeil und Bogen) und mir von einem Strandverkäufer ein Blasrohr gekauft. Jeder der die Dinger schon mal gesehen hat, weiß wie die Teile abgehen. Echt richtig cooles Teil.
An Fricky: Schade, dass du nicht verlängert hast. Ich glaub ich sprech für alle aus dem Haus: (und Röbat ;) ) du bist uns echt ans Herz gewachsen und es war schön, dass du die ersten paar Wochen mit uns verbracht hast. Du bist auch wie gesagt jederzeit wieder willkommen sofern du dann einen Weihnachtsbaum mitbringst und du uns nicht mit deinen gemein-gefährlichen Brennnessel-Attacken angreifst. ;) Danke außerdem, dass du uns allen einen Crashkurs Fotografie gegeben hast und wir jetzt ultragute Fotos machen können. (auch wenn meine Bilder jetzt schon besser als deine waren ;) ) baba und guten flug….
Am Mittwoch waren wir alle zusammen in der Früh am double 6 Beach. Wellen waren eher mäßig aber für unsere Anfänger bestens geeignet. Im Anschluss haben wir uns noch auf den Weg in die Stadt gemacht und in der gong corner gegessen. (Calamaris mit Pommes: 1,80 Euro!!!) Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht um unsere Sachen zu holen da wir uns abends mit anderen deutschen Mitstudenten zum Futsal getroffen haben. Die Halle ist echt super, guter Kunstrasen.
Nur die Kondition war bissl knapp. ;) Da die Halle auch nicht klimatisiert wurde, war man nach knappen 10 Minuten schon komplett verschwitzt. Nach einer Stunde spielen haben wir uns dann völlig erschöpft auf den Weg nach Hause gemacht und sind nach einem kleinen Feierabendbier todmüde ins Bett gefallen.
Donnerstag:
Gegen 9 Uhr sind wir in einer kleinen Gruppe (fricky, manu, andrea, jack, röbat und ich) nach Ubud gefahren. Haben den Weg einigermaßen schnell gefunden und waren schon gegen mittags in der kleinen Künstlerstadt. Schon einige Kilometer vor Ankunft konnte man sehr viele kleine Läden mit gemalten Bildern oder Holzskulpturen sehen. Unser Gepäck haben wir direkt in einer kleinen Anlage (welche fricky noch vom letzten mal kannte) untergebracht.Nach dem Mittagessen haben wir uns dann erst mal den Markt vorgenommen. Unfassbar wie viel Ramsch dort verkauft wird. Ich kannte dies zwar alles schon von meinem letzten Aufenthalt aber es gibt immer wieder neue lustige Sachen zu entdecken. (z.b. traditionelle Holzmasken ;) ) Danach haben wir noch einen kleinen Abstecher in den Affenwald gemacht.Robert und Jack waren dort besonders beliebt. ;) Abends sind wir relativ früh ins Bett gegangen da wir uns für den nächsten Tag eine kleine Wanderung vorgenommen hatten und diese nicht zu spät starten wollten (wegen Mittagshitze unso…)
Freitag:
Um ca. halb neun starteten wir unsere Tour, welche uns durch Reisfelder und kleinere umliegende Dörfer führen sollte. Den Weg hatten wir schnell gefunden und nach ca. 15 Minuten standen wir auf einem Berg und bekamen einen atemberaubenden Ausblick geboten. Alles grün und voll mit Reisfeldern und Palmen. Kurze Zeit später kamen wir dann auch noch bei einem kleinen Haus vorbei indem ein Künstler ( Wayan) gerade Holzeier bemalte. In seinem kleinen Laden verkaufte er desweiteren auch noch selbstgemalte Bilder.(alles zwischen 50 und 100000 Rupiah: umgerechnet keine 10 Euro) Leicht geschockt waren wir als wir erfuhren, dass er für ein Bild bzw. ein Holzei mehr als 6 Stunden braucht. Also für ein Holzei hat er einen Stundenlohn von ca. 70 Cent. Trotz allem wirkte er wirklich sehr zufrieden und glücklich. Nachdem Andrea, Röbat und Jack Kleinigkeiten gekauft hatten sind wir weiter durch die Reisfelder gewandert. Auf dem Rückweg haben wir dann leider eine Abzweigung verpasst und mussten auf der Straße heimlaufen. Noch dazu haben wir uns dann verlaufen und so wurde aus den 7 Kilometern lockere 10. Als wir dann schließlich doch noch an der Anlage ankamen haben wir relativ zügig unseren Sachen gepackt und sind Richtung Kerobokan zurückgefahren (leider haben wir uns auch hier ein wenig verfahren….)
Samstag:
Am letzten Samstag vor Unistart fand auch dieses Jahr die Welcome Beach Party von IBSN (Austauschprogramm) am Strand in Jimabaran statt. Haben leider mit dem Taxi fast eine Stunde gebraucht, da der Verkehr mit dem Auto die absolute Hölle ist. (da kann man nicht über Gehwege bis ganz nach vorne fahren ;) ) Direkt bei der Ankunft wurde jedem von uns ein traditioneller Kopfschmuck angelegt und nach einer „kurzen“ Einführungsrede durfte sich jeder der 200 Studenten dann vorstellen (bzw. wurde von einem anderen Studenten vorgestellt). Da dies natürlich ewig dauerte freuten wir uns alle, als schließlich zu Tische gebeten wurde. Jeder bekam eine frische Kokosnuss die aber warm nicht soooo gut schmeckte. Bevor das Essen noch serviert wurde, durfte sich jeder „einen“ eigenen Cocktail mischen. Endlich ARAK ;) Essen war kostenlos und wir bekamen super guten Fisch und andere Meerestiere. Zur späteren Stunde sind wir dann nach Kuta ins Mama’s gefahren (deutsches Restaurant; Weißbierpreis 10 Euro ) Grund: BUNDESLIGA. Die Nachmittagsspiele beginnen hier um halb zehn was eigentlich wesentlich cooler ist. Leider war der Stream in der ersten Halbzeit sehr schlecht aber da der FC Bayern in der zweiten Hälfte auch noch gut eingenetzt hat war dies verschmerzbar. (achja, eine Tipprunde wurde auch mit 14 Mann gestartet, Einsatz 10000. Gewinner: Lukas aka TSV, der erstaunlicherweise auf einen Sieg des FC B gesetzt hat, Milo, Jack und ich) Anschließend ging es schon gut angeheitert in den Skygarden. Hier zeigte Fabian Göckes abermals eine wahnsinnige Überperformence. Als frank the tank gerade am balzen war legte Fabi G. von einer erhöhten Position einen astreinen Salto hin (10 Punkte minimum) und fiel gekonnt zwischen die beiden. Das Mädchen war so beeindruckt, dass sie Göckes F. sofort einen Drink sponserte. (leider so schnell, dass er gar nichts davon hatte außer ein nasses T-Shirt). Der Security-Mann fand die ganze Sache aber glaub ich auch ganz in Ordnung. Kurz vor 2 sind wir dann alle (bis auf der Barre, der lost war und um halb sechs erst merkte, dass keiner mehr da war) heimgefahren. Den Sonntag haben wir dann sehr relaxt angehen lassen und außer den kürzesten Weg zur Uni auskundschaften wurde nicht viel gemacht.
Montag:
Um 6.30 klingelte der Wecker!!!!! So früh bin ich das letzte mal für Sportbio im ersten Semester aufgestanden…leicht verschlafen sind wir dann alle Richtung Uni gefahren (Campus in Jimbaran) um uns den ersten Unitag mal anzuschauen. Haben dann natürlich direkt ein Gruppenfoto gemacht weil wann kommt es schonmal vor, dass alles Spökos mit Hemd und Anzughose zur Uni gehen. (ich vermisse Übrigends nach 2 Tagen schon meine Jogginghose….) Die Begrüßungsrede und die Einführungsworte zogen sich dermaßen krass hin, dass wir eigentlich alle mit dem wachbleiben kämpfen mussten. Inhalte der Rede waren Sachen die jeder, der 2 Tage auf der Insel verbracht hatte, wohl schon bereits selber gemerkt hat. Nach Ewigkeiten war dann endlich Mittag und die anschließenden 2 Stunden vergingen (mit Vorfreude auf das Ende) doch recht schnell. Anschließend bin ich möglichst schnell heimgefahren um noch surfen gehen zu können. Leider waren die Wellen bisschen argh schnell bzw. haben zugemacht aber dafür konnten wir vom Wasser aus den Sonnenuntergang genießen. Das nenn ich mal ein Unileben ;)
Dienstag:
Heute war der erste richtige Unitag nach Stundenplan. Wir mussten zu unserem Campus nach Denpasar, da gestern eine Ausnahme war. Nach guten 30 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht (leider haben wir auf dem Weg Nick und Mäx verloren, wodurch diese dann leider zu spät kamen. Am ersten Tag aber glaub ich noch nicht so wild) Ja, Uni ist hier ein bisschen anders. Die Räume sind sehr klein und dass Gebäude wirkt schon eher alt. Am Vormittag hatten wir direkt eine Doppelstunde Marketing und anschließend Finance/Investment. Also auch eher semi-interessant da wir einen Teil schon zu Hause an der Uni gehört haben. (das Englisch der Dozenten versteht man eigentlich schon gut.) Nach dem Mittagsessen hatten wir dann eine Doppelstunde Bahasa Indonesia (Sprache) was wirklich cool war. Schön langsam nervt es nämlich schon, dass man hier nicht die Sprache der Einheimischen zumindest ein bisschen kann. Nachdem wir dann gegen 13.40 endlich aus hatten sind wir heim und danach direkt an Strand gefahren, wo wir auch bis zum Sonnenuntergang geblieben sind. Surfen war heute nicht drin wegen schlechten Wellen am Strand. Aber dafür eine ausgiebige Partie Beachsoccer. War sehr sehr witzig auch wenn es die ein oder andere kleinere Verletzung am Ende gab. Morgen ist dann zum Glück schon Mittwoch und somit der letzte Unitag für diese Woche ;)
Mittwoch:
Heute haben wir es geschafft, dass alle von uns pünktlich in der Uni erschienen sind. Hatten gleich zu Beginn Marketing und mussten tatsächlich am Ende der Stunde eine Seite über Möglichkeiten zur Erhaltung der traditionellen Märkte in Indonesien schreiben (wie sollte die Regierung eingreifen etc.). Schön langsam kommt man in des Englisch rein. Nach einer weiteren Bahasa-Stunde konnten wir dann zum Lunch gehen. Haben heute mal die „Mensa“ ausgetestet. Essen war gut aber auch ziemlich scharf (Kostenpunkt: 60 Cent) Am Nachmittag hatten wir Case Studies wo wir in Gruppenarbeit einen Text über eine travel agency bearbeiten mussten bzw. so eine Art SWOT-Analyse dazu machen mussten und welche der 4 P’s umgesetzt werden. Also wir müssen hier schon arbeiten und des ganze ist nicht einfach nur Zeit absitzen oder so. Als letzte Veranstaltung durften wir uns noch einen Vortrag über Surfen und Vermarktung anhören, welcher von einem Master Studenten der Sporthochschule Köln gehalten wurde. DER FEIND….. ganz ehrlich, vortragstechnisch ganz ganz miese Nummer. Schön auf Deutsch gehalten obwohl auch balinesische Dozenten im Raum waren. Tja so sind die Jungs aus Köln eben…der normale Spöko hätte natürlich auf Englisch gehalten ;)
Nach drei Tagen haben wir auch schon so ein bisschen einen Überblick über die Mitstudenten bekommen. Leider bestätigte sich die Annahme, dass die meisten Bwler (ausgenommen von wenigen Einzelfällen) doch eher einen Stock im Hintern haben und ultimativ viel Mist von sich geben. (dies führt jedoch auch zur starken Belustigung unserer Gruppe ;) )
Da heute Frickys letzter Tag war, sind wir nochmal an Strand und haben gechillt. Ich habe mein Waffensortiment erweitert (besaß schon Pfeil und Bogen) und mir von einem Strandverkäufer ein Blasrohr gekauft. Jeder der die Dinger schon mal gesehen hat, weiß wie die Teile abgehen. Echt richtig cooles Teil.
An Fricky: Schade, dass du nicht verlängert hast. Ich glaub ich sprech für alle aus dem Haus: (und Röbat ;) ) du bist uns echt ans Herz gewachsen und es war schön, dass du die ersten paar Wochen mit uns verbracht hast. Du bist auch wie gesagt jederzeit wieder willkommen sofern du dann einen Weihnachtsbaum mitbringst und du uns nicht mit deinen gemein-gefährlichen Brennnessel-Attacken angreifst. ;) Danke außerdem, dass du uns allen einen Crashkurs Fotografie gegeben hast und wir jetzt ultragute Fotos machen können. (auch wenn meine Bilder jetzt schon besser als deine waren ;) ) baba und guten flug….
Dienstag, 6. September 2011
Angekommen...
Nachdem wir Freitagabend doch zu erschöpft waren um feiern zu gehen haben wir das Ganze dann auf Samstag verschoben. Morgens waren wir wie immer am Strand und haben nach Wellen Ausschau gehalten. ;) Gegen späten Nachmittag ist dann die Fricky (Freundin aus Schulzeiten) mit Freunden bei uns eingetroffen und wir haben uns in einer geselligen Runde auf den Abend vorbereitet ;) Sind mit 2 Taxis dann nach Kuta zum Skygarden gefahren. Empfangen wurden wir dort von zwei uniformierten mit langkalibrigen Wummen. Aber wenn man den Barre dabei hat, dann muss eben für Sicherheit gesorgt sein ;) man weiß ja nie… der Abend war echt witzig, es gab anfangs auch noch Freigetränke und kostenloses Fingerfood. (bei kostenlosem Eintritt). Das Buffet war dann auch kurzzeitig komplett von Spökos eingenommen und umzingelt…
Zitat des Abends: „ Your friend is so cute but he only wants sex“…… hahaha Ich glaube die letzten von uns sind dann wohl gegen halb sechs zu Hause eingetroffen. Jaja der ein oder andere hat schon hart gelockt an dem Abend…
Sonntag:
Nachdem alle erst mal den Samstagabend verdauen mussten, haben wir uns gegen Mittag dann doch alle Richtung Balangan Beach aufgemacht. Sind in einer Kolonne mit unseren Rollern nach circa 1 ½ Stunden angekommen. Der Strand ist einfach der schönste auf ganz Bali. Palmen und feiner weißer Sand, was will man mehr. Wurden dann sogar auf unserem platz noch bedient….wir lassen uns es halt einfach gutgehen. Haben den ganzen Tag am Strand verbracht und gefaulenzt. Nach Sonnenuntergang sind wir dann wieder Richtung Kerobokan gefahren. Es ist echt erstaunlich wie viele Wege ich mir von damals noch merken konnte. Macht die Sache doch sehr viel angenehmer wenn wir uns nicht dauernd verfahren.
Montag:
Sind heute zu einer humanen Uhrzeit zum Strand gefahren. Waren eine bisschen größere gruppe und haben uns nach einem kleinen Frühstück an Strand gelegt. Wellen waren eher bedürftig. Zufälligerweise ist Putu vom Kimacamp mit Gästen vorbeigefahren ( unter anderem mit jessie die auch bei meinem ersten Bali Besuch kennengelernt habe) . War witzig nach langer Zeit mal wieder den Makaken zu sehen…
Am Nachmittag haben wir dann eine Tour zu den Outlet Stores gestartet um mal bisschen was einzukaufen. Ich glaub wirklich fündig ist jedoch niemand geworden… im Carrefour haben wir uns schließlich noch Anzughosen für die Universität gekauft (für umgerechnet 10 Euro…) Nick wurde dann auf dem Weg nach Hause noch von der Polizei angehalten, hat es jedoch geschafft ohne auch nur einen Rupiah zu zahlen weiterzufahren. Ich glaub aufgrund seiner Größe haben die kleinen Balinesen doch einfach zu viel Respekt vor ihm ;) achja, haben nun auch boxen und können unser ganzes „Anwesen“ mit Musik beschallen.
Heute hab ich ausgeschlafen und bin dann mit Röbat, Manu, Fricky und Andrea auf die Bukit Halbinsel runtergefahren. Erstes Ziel war der Surfspot Uluwatu. Einfach immer wieder eine wunderschöne Atmosphäre dort. Leider waren wir bei absoluter low tide dort, sodass surfen bei 3 Meter wellen doch etwas zu gefährlich gewesen wäre. Nach einem kurzen Zwischenstopp sind wir dann weiter nach Padang Padang (ein weiterer weltbekannter Surfspot) gefahren. Auch hier gibt es eine wunderschöne Bucht mit Sandstrand. Waren surfen aber leider betrug auch hier die Wassertiefe auf dem Riff ab und an nicht mehr als 1,2 Meter wodurch es manchmal doch eher furchteinflößend war. Haben den Tag dann noch am Strand verbracht und sind dann nach gut einer Stunde Fahrzeit wieder zu Hause angekommen. Am Abend habe ich noch Putu (bekannter vom Surfcamp) getroffen und sind in Kuta noch ein bisschen abgehangen.Bereits nach einer Woche muss ich sagen, dass ich mich an das einfache Leben hier gewöhnt habe. Es ist unfassbar schön im Sonnenuntergang mit dem Roller durch die Reisfelder zu fahren und dieses leichte spannen vom Salzwasser auf der Haut zu haben. Da es in Kerobokan nahezu keine Touris gibt, sind auch die Menschen ganz anders als in Kuta. ( Tourihochburg) Alle lachen einen immer freundlich an und sind sehr sehr hilfsbereit. Die Kinder lachen und winken uns immer fröhlich zu. Es ist echt erstaunlich wie zufrieden und glücklich die Menschen hier teilweise wirken obwohl sie wahrscheinlich doch ein sehr hartes leben in Armut verbringen. Gerade bei den Kindern ist dies faszinierend. Da gibt es keinen Gameboy und sonst was, die spielen alle noch draußen und fahren Fahrrad wenn ihnen langweilig ist. In Deutschland nahezu undenkbar……
Zitat des Abends: „ Your friend is so cute but he only wants sex“…… hahaha Ich glaube die letzten von uns sind dann wohl gegen halb sechs zu Hause eingetroffen. Jaja der ein oder andere hat schon hart gelockt an dem Abend…
Sonntag:
Nachdem alle erst mal den Samstagabend verdauen mussten, haben wir uns gegen Mittag dann doch alle Richtung Balangan Beach aufgemacht. Sind in einer Kolonne mit unseren Rollern nach circa 1 ½ Stunden angekommen. Der Strand ist einfach der schönste auf ganz Bali. Palmen und feiner weißer Sand, was will man mehr. Wurden dann sogar auf unserem platz noch bedient….wir lassen uns es halt einfach gutgehen. Haben den ganzen Tag am Strand verbracht und gefaulenzt. Nach Sonnenuntergang sind wir dann wieder Richtung Kerobokan gefahren. Es ist echt erstaunlich wie viele Wege ich mir von damals noch merken konnte. Macht die Sache doch sehr viel angenehmer wenn wir uns nicht dauernd verfahren.
Montag:
Sind heute zu einer humanen Uhrzeit zum Strand gefahren. Waren eine bisschen größere gruppe und haben uns nach einem kleinen Frühstück an Strand gelegt. Wellen waren eher bedürftig. Zufälligerweise ist Putu vom Kimacamp mit Gästen vorbeigefahren ( unter anderem mit jessie die auch bei meinem ersten Bali Besuch kennengelernt habe) . War witzig nach langer Zeit mal wieder den Makaken zu sehen…
Am Nachmittag haben wir dann eine Tour zu den Outlet Stores gestartet um mal bisschen was einzukaufen. Ich glaub wirklich fündig ist jedoch niemand geworden… im Carrefour haben wir uns schließlich noch Anzughosen für die Universität gekauft (für umgerechnet 10 Euro…) Nick wurde dann auf dem Weg nach Hause noch von der Polizei angehalten, hat es jedoch geschafft ohne auch nur einen Rupiah zu zahlen weiterzufahren. Ich glaub aufgrund seiner Größe haben die kleinen Balinesen doch einfach zu viel Respekt vor ihm ;) achja, haben nun auch boxen und können unser ganzes „Anwesen“ mit Musik beschallen.
Heute hab ich ausgeschlafen und bin dann mit Röbat, Manu, Fricky und Andrea auf die Bukit Halbinsel runtergefahren. Erstes Ziel war der Surfspot Uluwatu. Einfach immer wieder eine wunderschöne Atmosphäre dort. Leider waren wir bei absoluter low tide dort, sodass surfen bei 3 Meter wellen doch etwas zu gefährlich gewesen wäre. Nach einem kurzen Zwischenstopp sind wir dann weiter nach Padang Padang (ein weiterer weltbekannter Surfspot) gefahren. Auch hier gibt es eine wunderschöne Bucht mit Sandstrand. Waren surfen aber leider betrug auch hier die Wassertiefe auf dem Riff ab und an nicht mehr als 1,2 Meter wodurch es manchmal doch eher furchteinflößend war. Haben den Tag dann noch am Strand verbracht und sind dann nach gut einer Stunde Fahrzeit wieder zu Hause angekommen. Am Abend habe ich noch Putu (bekannter vom Surfcamp) getroffen und sind in Kuta noch ein bisschen abgehangen.Bereits nach einer Woche muss ich sagen, dass ich mich an das einfache Leben hier gewöhnt habe. Es ist unfassbar schön im Sonnenuntergang mit dem Roller durch die Reisfelder zu fahren und dieses leichte spannen vom Salzwasser auf der Haut zu haben. Da es in Kerobokan nahezu keine Touris gibt, sind auch die Menschen ganz anders als in Kuta. ( Tourihochburg) Alle lachen einen immer freundlich an und sind sehr sehr hilfsbereit. Die Kinder lachen und winken uns immer fröhlich zu. Es ist echt erstaunlich wie zufrieden und glücklich die Menschen hier teilweise wirken obwohl sie wahrscheinlich doch ein sehr hartes leben in Armut verbringen. Gerade bei den Kindern ist dies faszinierend. Da gibt es keinen Gameboy und sonst was, die spielen alle noch draußen und fahren Fahrrad wenn ihnen langweilig ist. In Deutschland nahezu undenkbar……
Freitag, 2. September 2011
Die ersten Tage.....
Da wir nun endlich Internet haben folgt die erste Berichterstattung.
Nachdem wir am Dienstag nach knapp 20 Stunden Reise endlich an unserem Haus angekommen sind, sind wir auch alle recht zeitig ziemlich erschöpft ins Bett gefallen. Der Flug war in Ordnung, super Service wie immer bei Qatar. Geschlafen haben wir jedoch alle recht wenig. Die 2 Stunden am schönsten Flughafen der Welt (Doha) vergingen auch einigermaßen schnell. (göckes, nick, mäx und marius durften da 7 Stunden warten). In Denpasar am Flughafen ging alles recht flott und wir haben unseren Fahrer direkt gefunden. Glücklicherweise konnten wir die Kofferträger abwimmeln ( göckes hat hier als spitzen Tourist den Kofferträgern gleich 100000 Rupiah gegeben. Umgerechnet knapp über 8 Euro)(Unsere Haustür)
Unser Haus ist ein absoluter Traum. Zahlen pro Person 380 Euros aber des ist die Bude auch definitiv wert (auch wenn es für Bali schon ein bisschen teuer ist) Haben hier einen eigenen Hausmeister der jeden Tag durchfegt, Geschirr abwäscht und schaut dass alles in Ordnung ist. Ab nächster Woche werden wir wahrscheinlich dann auch eine Putzfrau haben, da das Haus einfach zu groß ist um selber die Arbeit zu machen. Poolboy kommt dann auch jeden zweiten Tag und schaut dass die Wasserqualität auch passt ;). Haben hier also auch einen rundum Service sozusagen.
Am Mittwoch haben wir direkt in der früh unsere roller bekommen (erstaunlich: wir haben um elf Uhr ausgemacht und es war um halb zwölf tatsächlich jemand da!!!!!!) haben dann gleich die Gegend bissl erkundet und waren einkaufen. Abends waren wir noch am kuta beach und haben uns mit der Manu und dem Jakob getroffen ( 2 Mitstudenten aus München).
Der Heimweg von kuta zu unserem Haus ist allerdings immer ein Abenteuer da der Verkehr einfach so dermaßen krass ist und man nur sehr langsam vorankommt. Inzwischen haben wir uns aber die Indo tricks abgeschaut und fahren dann auch immer schön auf dem Gehweg nach vorne… ;) abends kamen dann noch die anderen an (göckes nick mäx und marius) und wir haben den Tag mit einem bintang im Pool ausklingen lassen.
Donnerstags bin ich in der früh mit m jockl zum surfen gefahren. (obwohl ich leider wegen jet lag kaum geschlafen hatte. Könnte aber auch daran liegen dass sich in der Nacht mehrere Hunde unerbitterliche Straßenkämpfe geliefert hatten und ohne Ende gebellt haben oder aber auch weil hier der Hahn schon um halb vier zum krähen beginnt) Wellen waren schon ganz gut, so zwischen 1,7-1,8 Meter. Mittags haben wir vom Adem dann die Internetsticks und Telefonkarten bekommen. Somit sind wir wieder mit der Welt im kontakt ;)
Röbat stand dann auch auf einmal vor der Tür. Irgendwie finden wir uns dann doch immer obwohl wir keine Zeit ausgemacht hatten und ich ihm nur irgendwann mal den Straßennamen gegeben hab. Nachmittags sind wir mit den rollern nach kuta zum Essen gefahren. Natürlich sind wir in die legendäre gong corner gefahren. ( red snapper für 35000, sind in etwa 2,8 Euro)
Haben dann für den Heimweg gefühlte 2 Stunden gebraucht obwohl die strecke vllt. 10 km beträgt.
Heute waren wir (mäx, röbat, marius, göcki, jockl und ich) dann in der früh am double 6 beach in kuta zum surfen. Wellen waren jedoch nicht wirklich brauchbar aber zum Lernen für göcki und marius durchaus sehr gut. Für Anfänger stellen sich die beiden sehr gut an und konnten bereits am Vormittag die ersten paar Meter im stehen fahren. Auf dem nach Hause wurden wir kurz vor unserem Haus von der Polizei angehalten (bzw. göcki und jockl). Grund: bei roter Ampel über den halte streifen gefahren. Jockel hat mit Verhandlungsgeschick nur 50000 zahlen müssen, göcki als Spitzentouri 100000 ;)
Im Moment fühlt sich alles noch sehr nach Urlaub an und ich bin mal gespannt wie des dann wird wenn wir tatsächlich in die Uni müssen. Da es, wie die letzten beide tage, gute 30 Grad hat und nur der leichte Wind die Temperaturen erträglich macht werde ich jetzt wieder bissl schwimmen gehen….
Nachdem wir am Dienstag nach knapp 20 Stunden Reise endlich an unserem Haus angekommen sind, sind wir auch alle recht zeitig ziemlich erschöpft ins Bett gefallen. Der Flug war in Ordnung, super Service wie immer bei Qatar. Geschlafen haben wir jedoch alle recht wenig. Die 2 Stunden am schönsten Flughafen der Welt (Doha) vergingen auch einigermaßen schnell. (göckes, nick, mäx und marius durften da 7 Stunden warten). In Denpasar am Flughafen ging alles recht flott und wir haben unseren Fahrer direkt gefunden. Glücklicherweise konnten wir die Kofferträger abwimmeln ( göckes hat hier als spitzen Tourist den Kofferträgern gleich 100000 Rupiah gegeben. Umgerechnet knapp über 8 Euro)(Unsere Haustür)
Unser Haus ist ein absoluter Traum. Zahlen pro Person 380 Euros aber des ist die Bude auch definitiv wert (auch wenn es für Bali schon ein bisschen teuer ist) Haben hier einen eigenen Hausmeister der jeden Tag durchfegt, Geschirr abwäscht und schaut dass alles in Ordnung ist. Ab nächster Woche werden wir wahrscheinlich dann auch eine Putzfrau haben, da das Haus einfach zu groß ist um selber die Arbeit zu machen. Poolboy kommt dann auch jeden zweiten Tag und schaut dass die Wasserqualität auch passt ;). Haben hier also auch einen rundum Service sozusagen.
Am Mittwoch haben wir direkt in der früh unsere roller bekommen (erstaunlich: wir haben um elf Uhr ausgemacht und es war um halb zwölf tatsächlich jemand da!!!!!!) haben dann gleich die Gegend bissl erkundet und waren einkaufen. Abends waren wir noch am kuta beach und haben uns mit der Manu und dem Jakob getroffen ( 2 Mitstudenten aus München).
Der Heimweg von kuta zu unserem Haus ist allerdings immer ein Abenteuer da der Verkehr einfach so dermaßen krass ist und man nur sehr langsam vorankommt. Inzwischen haben wir uns aber die Indo tricks abgeschaut und fahren dann auch immer schön auf dem Gehweg nach vorne… ;) abends kamen dann noch die anderen an (göckes nick mäx und marius) und wir haben den Tag mit einem bintang im Pool ausklingen lassen.
Donnerstags bin ich in der früh mit m jockl zum surfen gefahren. (obwohl ich leider wegen jet lag kaum geschlafen hatte. Könnte aber auch daran liegen dass sich in der Nacht mehrere Hunde unerbitterliche Straßenkämpfe geliefert hatten und ohne Ende gebellt haben oder aber auch weil hier der Hahn schon um halb vier zum krähen beginnt) Wellen waren schon ganz gut, so zwischen 1,7-1,8 Meter. Mittags haben wir vom Adem dann die Internetsticks und Telefonkarten bekommen. Somit sind wir wieder mit der Welt im kontakt ;)
Röbat stand dann auch auf einmal vor der Tür. Irgendwie finden wir uns dann doch immer obwohl wir keine Zeit ausgemacht hatten und ich ihm nur irgendwann mal den Straßennamen gegeben hab. Nachmittags sind wir mit den rollern nach kuta zum Essen gefahren. Natürlich sind wir in die legendäre gong corner gefahren. ( red snapper für 35000, sind in etwa 2,8 Euro)
Haben dann für den Heimweg gefühlte 2 Stunden gebraucht obwohl die strecke vllt. 10 km beträgt.
Heute waren wir (mäx, röbat, marius, göcki, jockl und ich) dann in der früh am double 6 beach in kuta zum surfen. Wellen waren jedoch nicht wirklich brauchbar aber zum Lernen für göcki und marius durchaus sehr gut. Für Anfänger stellen sich die beiden sehr gut an und konnten bereits am Vormittag die ersten paar Meter im stehen fahren. Auf dem nach Hause wurden wir kurz vor unserem Haus von der Polizei angehalten (bzw. göcki und jockl). Grund: bei roter Ampel über den halte streifen gefahren. Jockel hat mit Verhandlungsgeschick nur 50000 zahlen müssen, göcki als Spitzentouri 100000 ;)
Im Moment fühlt sich alles noch sehr nach Urlaub an und ich bin mal gespannt wie des dann wird wenn wir tatsächlich in die Uni müssen. Da es, wie die letzten beide tage, gute 30 Grad hat und nur der leichte Wind die Temperaturen erträglich macht werde ich jetzt wieder bissl schwimmen gehen….
Sonntag, 28. August 2011
Spökos on Tour.....die Reise beginnt.
Nach der langen Klausurenphase des 4 Semesters und dem Umzug zurück nach Hause ist die Zeit bis zum Abflug doch recht schnell vergangen. Am Freitag wurde nochmals ordentlich Abschied gefeiert. Danke nochmal an alle die da waren. (auch in Gedanken;)) War echt ultra witzig. Heute wurden noch die letzten Sachen zusammengesucht und eingepackt. Surfbrett ist auch schon fertig verpackt. Mit knappen 22 kg Gepäck kann die Reise dann morgen endlich beginnen. Jockl, David, Andrea und ich werden als erste Gruppe morgen Nachmittag in Richtung Insel der Götter starten. Es warten ja nur knappe 17 Stunden Flug auf uns. Die Hitze zu Hause hat uns zum Glück schon mal ein bisschen auf die klimatischen Verhältnisse auf der Insel vorbereitet. Im Gegensatz zu den meisten Erasmus Studenten können wir unsere langen Klamotten glücklicherweise zu Hause lassen. ;) Ich bin mal gespannt was sich seit 2009 so auf der Insel verändert hat. Erfreulicherweise sind in den ersten paar Wochen auch Leute von zu Hause zu Besuch.(Fricky mit Freunden und RÖBAT) Wird sicher der Wahnsinn.
Unsere Luxusbleibe haben wir bereits von Deutschland aus gemietet. Können dort auch direkt ab 30 August rein und müssen nicht noch in ein Hotel oder so. Eigentlich ist es schon ein bisschen komisch etwas zu mieten was man nur von Bildern gesehen hat aber ein paar Studenten aus dem letztigen Batch waren sehr zufrieden mit der Bude. Ich denke des passt scho.
Werde jetzt versuchen so wenig wie möglich zu schlafen um dann im Flieger sofort pennen zu können. Ich hoffe dass das mit dem Internet vor Ort klappt und ich regelmäßig ein paar Erfahrungen oder witzige Geschichten von Barre & Co posten kann. ;)
Grüße an alle Freunde und Spönkers (wo auch immer ihr gerade seid...)
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